Facelift

Auch wenn es mittlerweile eine Vielzahl nicht-operativer Verfahren zur Gesichtshautverjüngung gibt, kommt man für ein optimales Ergebnis nicht immer um ein Facelift herum. Der Begriff „Facelift“ ist dabei zunächst als Überbegriff für eine Vielzahl verschiedener operativer Techniken und Gesichtsregionen zu verstehen. Nach Regionszugehörigkeit unterscheidet man beispielsweise Stirnlift, Mittelgesichtslift und das untere Face-Hals-Lift voneinander. Diese werden in Abhängigkeit der gewünschten Ergebnisse eingesetzt:

  • Das Stirnlift zur Hebung der Augenbrauen und zur Glättung von Stirnfalten
  • Das Mittelgesichtslift zur Verjüngung der Unterlid- und Wangenregion
  • Das untere Face- und Halslift zur Behandlung von Hamsterbäckchen (jowls), tiefen Nasolabial- und Marionettenfalten, Hebung der Mundwinkel, sowie zur Halsstraffung mit Betonung der Kieferkontur.

Ein wesentlicher Aspekt meiner Beratungen ist es Ihnen die Vor- und Nachteile der operativen und nicht-operativen Verfahren zur Gesichtsverjüngung genau darzustellen um im Dialog zwischen Arzt und Patient die optimale Therapiestrategie gemeinsam entscheiden zu können.

Dauer:
Ca. 2-3 Stunden

Sport:
Nach zwei Wochen

Anästhesie:
Vollnarkose oder lokale Betäubung mit Dämmerschlaf

Gesellschaftsfähig:
Ca. 2 Wochen

Häufig gestellte Fragen / FAQ

Für ihren Voruntersuchungstermin nehmen wir uns insgesamt ca. 1 Stunde Zeit, um Sie in unserem Patientensystem anzulegen, Fotos zur Dokumentation und für die Besprechung anzufertigen, sowie ein ausführliches Beratungsgespräch mit ihrem Behandler, Professor Dr. Dr. Dreiseidler durchzuführen. Hierbei erfolgt eine klinische Untersuchung, Erläuterung zu ihren sämtlichen Fragen, Bildpräsentation von Fallbeispielen und die mündliche und schriftliche Aufklärung, die für einen möglichen operativen Eingriff notwendig sind.

Grundsätzlich müssen im Gesichtsbereich drei verschiedene Facelift-Regionen unterscheiden werden: Das Stirn- oder Augenbrauenlift, das so genannte Midface-Lift und das untere Face/-Halsflift. Die meisten Patienten verstehen unter einem Facelift das, was der Plastische Chirurg unter dem unteren Face-/Halslift versteht.
Hierbei kann über einen unauffälligen Zugang um das Ohr herum eine sehr gute Verjüngung des gesamten Mittelgesichtes inklusive des Halses erfolgen. Insbesondere wenn sich Patienten an tiefen Nasolabialfalten, Marionettenfalten, Hamsterbäckchen, einer verstrichenen Kieferlinie oder einfach erschlaffter Haut stören, können mit dieser Methode hervorragende und nachhaltige Korrekturen bzw. Ergebnisse geschaffen werden. Hierbei legen wir sehr viel Wert auf Natürlichkeit.
Ziehen Sie manchmal ihre Wangen leicht nach oben und hinten um ihr jüngeres und früheres Ich im Spiegel wiederzuentdecken? Mit dem unteren Face-/Halslift können genau solche Ergebnisse dauerhaft erzielt werden.

Sollen dagegen Falten der Stirn korrigiert oder eine abgesunkene Augenbrauenposition korrigiert werden, dann ist das Stirnlift/Augenbrauenlift die Methode der Wahl. Hier wird über einen kleinen Schnitt in oder an der behaarten Kopfhaut benötigt um Haut zu Straffen und die Überschüsse zu entfernen.

Das Midfacelift ist eine Methode um über einen Unterlidschnitt das Wangenfett in Richtung Auge anzuheben. Diese Methode wird insgesamt recht selten angewendet.

Mini-Facelifting und MACS-Facelift (minimal access cranial suspension Facelift) sind kleinere und kostengünstigere Alternative zum klassischen Facelift-Verfahren. In beiden Fällen wird nur der Anteil des operativen Zugangs gewählt, welcher sich vor dem Ohr befindet. Eine Suffiziente Straffung des Halses ist damit im Gegensatz zum klassischen Facelift jedoch nicht möglich. Auch die Kieferlinie (jawline) kann hier nur eingeschränkt verbessert werden. Dafür können solche Eingriffe besser als das klassische Facelift auch in örtlicher Betäubung und Dämmerschlaf durchgeführt werden.
Für die Erstberatung und Untersuchung sind wir nach Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zu einer Rechnungsstellung verpflichtet. Die oben aufgeführte Erstberatung wird bei uns mit 49,95 Euro berechnet. Die Kosten für die operativen Eingriffe zur Gesichtsstraffung (Facelift) liegen bei uns im oebren „marktüblichen“ Bereich, wobei Sie bei uns mit Prof. Dr. Dr. Dreiseidler durch einen der wenigen Gesichtsexperten Deutschlands operiert werden. Sehen Sie sich hierzu gerne auch eine Ausbildung und Werdegang auf unserer Homepage an. Für die genauen Preise können Sie uns auch gerne konkrete Anfragen beispielsweise per E-mail zukommen lassen. Diese beantworten wir gerne.
Wenn dies medizinisch vertretbar ist, sollen nach entsprechender Rücksprache mit uns und ihrem Hausarzt/Kardiologen blutverdünnende Medikamente rechtzeitig vor OP abgesetzt werden. Die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des Absetzens von blutverdünnenden Medikamenten kann dabei in Ruhe zum Termin der Erstberatung erfolgen.
Bitte nehmen Sie keine Schmerzmittel vor der Operation, insbesondere keine Schmerzmittel, welche ASS (Acetylsalicylsäure) enthalten. Diese wirken stark blutverdünnend und können daher die Gefahr einer Nachblutung herbeiführen. Wir begleiten Sie gerne schmerzlindernd ab der Operation. Insgesamt sind bei unseren lidchirurgischen Eingriffen mit keinen oder sehr geringen Schmerzen zu rechen.
Wir führen den Eingriff in der Regel unter Vollnarkose innerhalb von ca 2-3 Stunden durch. Anschließend bleiben Sie eine Nacht in einem Einzelzimmer mit Einzelbetreuung. Am nächsten Tag visitiert Sie Prof. Dr. Dr. Dreiseidler und entfernt in der Regel einen Verband und zwei kleine Saug-Drainagen, welche in der Operation zum Blutabfluss eingelegt wurden.
Da die Facelift-Operation in der Regel in Vollnarkose durchgeführt wird, ist eine Nahrungskarenz von 6 Stunden vor OP, und eine Trinkkarenz von 2 Stunden vor OP einzuhalten. In jedem Fall sollen Sie jedoch vor dem Eingriff ihre verordneten Medikamente normal einnehmen (Ausnahme können blutverdünnende Medikamente sein; siehe hierzu „Müssen blutverdünnende Medikamente abgesetzt werden“).

Nein: Wir würden dieses im Rahmen der notwendigen Hautdesinfektion vor dem Eingriff ohnehin abtragen müssen. Der Aufwand der Reinigung vor der OP wäre dadurch allenfalls erhöht.

Das werden Sie wahrscheinlich schon zur Genüge gehört haben, dennoch gilt: Schränken Sie das Rauchen nach Möglichkeit mindestens 10 Tage vor OP bis 14 Tage nach OP ein, so gut es irgend geht. Rauchen führt zu vermehrter Blutung bei der Operation und damit in der Folge zu Blutergüssen, sowie zu einer schlechteren Wundheilung mit Erhöhung des Risikos auf Infektionen und Wundheilungsstörungen.

Wir führen den Eingriff in der Regel unter Vollnarkose innerhalb von ca. 2-3 Stunden durch. Es besteht grundsätzlich und nach Wunsch, Indikation und Sinnhaftigkeit aber auch die Möglichkeit in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf zu operieren. Dies wird im Rahmen des Beratungsgespräches eruiert und entschieden.
Aufgrund der Vollnarkose und des nicht unerheblichen operativen Aufwandes ist eine postoperative Überwachung bis zum nächsten Tag nach der Operation dringend zu empfehlen. Sie bleiben bei uns in einem Einzelzimmer mit individueller Betreuung und schonen sich daher sicher gerade in den ersten Stunden nach der OP, in denen das Risiko z.B. einer Nachblutung auch am höchsten ist. Im Fall des Falles können wir dann auch schnell reagieren und Sie sind somit optimal versorgt.
Ja: Auch am Tage nach der Operation werden Sie zumindest aus forensischer (Juristischer) Sicht nicht fähig sein ein KFZ zu führen. Auch wenn Sie dann vielleicht unschuldig in einen Verkehrsunfall geraten sollten, würde Ihnen eine gegnerische Partei im Zweifelsfalle immer eine Mitschuld am Geschehen zusprechen wollen, da Sie offensichtlich frisch operiert am Lenkrad saßen. Auch um Stress zu vermeiden sollten Sie sich nach der OP abholen lassen.
Aufgrund der Vollnarkose werden Sie die Operation gar nicht mitbekommen und auch keine Schmerzen haben.
Über einen sehr unauffälligen Zugang um das Ohr herum kann im Wesentlichen die gesamte Operation durchgeführt werden. Hierbei werden verschiedene Ziele verfolgt. Zum einen wird das im Alter abgesagte Weichgewebevolumen (sagging) wieder an seine ursprüngliche Position gebracht. Dies trifft insbesondere auf die Wangenprominenz zu. Zum anderen wird das Gewebe gestrafft und Hautüberschüsse entfernt. Die Straffung erfolgt dabei am besten auf einer bestimmten tiefen Ebene unter der Haut, welches SMAS bezeichnet wird. Dies steht für „smooth musculo-aponeurotic system“. Diese SMAS-Schicht ist bekannt dafür, dass die hier chirurgisch rekonstruierte Straffung von besonders langer Haltbarkeit geprägt ist. Anschließend wird die darüber liegende Haut ebenfalls gestrafft, die resultierenden Hautüberschüsse entfernt, und die Wunden um das Ohr herum unauffällig verschlossen. Die resultierenden Narben sind nach Abheilung völlig unauffällig, das Ergebniss durch Straffung der Haut und des SMAS besonders langlebig.

Grundsätzlich gibt es immer allgemeine und OP-spezifische Risiken und Nebenwirkungen. Die allgemeinen OP-Risiken sind dabei immer gleich: Narben, Wundheilungsstörungen, Infektionen und Blutungen können im Prinzip immer auftreten, sobald eine OP durchgeführt wird. Die Narben einer Faceliftoperation bringen wir an unauffällige Stellen um das Ohr herum. Durch unsere Begleittherapie und Anweisungen zur OP minimieren wir das Risiko von Blutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen auf das niedrigste Maß. Entsprechend selten sind diese zu Verzeichnen.
An speziellen OP-Risiken sind durch Art und Ort der Operation mögliche Schäden an den Gesichtsnerven zu benennen. Sofern Sie wie bei uns an einen routinierten und sehr erfahrenen Behandler geraten, wird dieses Risiko ebenfalls verschwindend klein sein.

Trotz des nicht gerade ganz kleinen operativen Eingriffs berichten die Patienten nach der Operation über bemerkenswert wenig Schmerzen. Allenfalls in den ersten Stunden und wenigen Tagen nach Facelift-Operation können leichte bis milde Schmerzen vorhanden sein, welche gut mit den üblichen Schmerzmitteln zu kontrollieren sind. Auch hier dient die postoperative Überwachung bis zum nächsten Tag zur idealen Schmerzmittelkontrolle und Begleitung.

Keine Angst: Am OP-Tag erhalten Sie von uns ganz ausführliche mündliche und schriftliche Informationen, wie Sie sich nach der Operation verhalten sollten, um einen optimalen Heilungsverlauf zu haben. Sollten Antibiotika oder Salben sinnvoll sein, so erhalten Sie am OP-Tag ein entsprechendes Rezept bzw. die Medikamente von uns.
Nach einem Facelift helfen Kühlen, Hochlagern, Arnika-Globoli und Ananas-Enzyme gegen Schwellungen und führen so zu einer früheren Gesellschaftsfähigkeit. Eine spezielle Kompressionsmaske erhalten Sie am Tage nach der Operation von uns. Diese ist nach Abnahme des OP-Verbandes für eine Woche durchgehend und anschließend für eine weitere Woche zur Nacht zu tragen. Durch die Kompression und den Schutz reduzieren sich Schmerzen und Festigt sich das operative Ergebnis in dieser wichtigen Zeit der Heilung.

Um sich selbst nicht unter Druck zu setzten, gehen Sie von zwei Wochen aus, in denen Sie sich lieber um sich und die Heilung kümmern mögen und die es braucht, bis die Schwellungen weitestgehend zurück gegangen sind.

Beim Facelift werden sowohl resorbierbare als auch nicht resorbierbare Fäden verwendet. Die resorbierbaren Fäden in der Tiefe halten die gestrafften Schichten, bis diese ausreichend miteinander verheilt sind. Die äußeren nicht resorbierbaren Fäden werden um das Ohr herum teilweise nach einer und abschließend nach zwei Wochen nach der Operation entfernt. Hinter dem Ohr in der behaarten Kopfhaut werden zum Schutz der Haarwurzeln sogar ein paar wenige Klammern zum Wundverschluss eingesetzt. Diese werden ebenfalls zwei Wochen nach der Operation entfernt.

Von einem operativen Facelift werden Sie zeitlebens profitieren. Wir drehen die Uhr mit der OP um etwa 10-15 Jahre zurück. Die Alterung geht von da an jedoch auch seinen natürlichen Weg, so dass das unmittelbar post-operativ geschaffene Ergebnis sich im Rahmen einer normalen Alterungsdauer zwar allmählich wieder verlieren wird, der zeitliche Vorsprung durch die OP Ihnen jedoch weitestgehend erhalten bleibt.

Sollte Ihnen nach 10-15 Jahren nach einer erneuten Verjüngung des Gesichtes sein, so kann ein operatives Facelift dann auch wiederholt werden. Wichtig ist uns in jedem Falle ein natürliches Ergebnis.

In den Medien werden gerne „überliftete“ Patienten als Opfer der Schönheitschirurgie als abschreckende Beispiele gezeigt. Die entsprechenden Patienten haben sich dann jedoch in der Vergangenheit meist einer unvernünftig hohen Anzahl an operativen und nicht-operativen Verfahren zur Gesichtsverjüngung bewusst ausgesetzt oder sind auf unmoralische Beratungen und Vorschläge eingegangen. An dieser Stelle sollte bereits klar werden, dass Sie sich gerade in solchen Fragestellungen an wahre Experten wenden sollten, welche ihr Handwerk verstehen. Bei uns sind Sie an einer der Top-Adressen in Bezug auf die Expertise des Behandlers Prof. Dr. Dr. Dreiseidler und die Natürlichkeit und Qualität der erzielten Ergebnisse. Gerne zeigen wir Ihnen in der Beratung Bildbeispiele zu unseren operierten Fällen.

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